ohne worte.
November 9, 2007
Worte.
selbst-verständlich
seit dem Urschrei mein Zuhause
satte Sicherheit in lau(t)en Hülsen
täuschen Heimat vor
Worte.
entlarvt
seit dem Urschrei uns belogen
und wir geglaubt
getan, was sie uns sagten
oder nicht
Worte.
drängen
von allen Seiten
hinein und hinaus
doch trau ich keiner Silbe mehr
und verlier völlig den Boden
unter den Sätzen
Worte.
verblassen
kraftlos und ausgelaugt
fallen sie
in eine Mitte
tiefster Stille
Dort bitt’ ich dich
er-höre mich.
© petra haller
November 14, 2007 at 12:02
Heisst das nun das alles gesagt wurde?
Und das obwohl wir nur einen klitzekleinen Bruchteil an Worten nutz(t)en, als uns zur eigentlich Verfügung steht/stand/gestanden haben wird…? Wiederholen wir unsere Worte nicht, damit sie eben nicht verblassen? Bussal witch
PS: Stille kann der Wort-Findung dienen!
November 20, 2007 at 8:34
Poem inspired by „Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse“, Antoine de Saint-Exupéry
November 28, 2007 at 11:16
Das ändere ich frech: Die unterschiedlichen Sprachen sind Quelle aller Missverständnisse! Das Gesprochene kommt oft anders am (H)Ohr(chenden)an als gemeint! Worte können irreführende Gefühle klären! Ohne Wort, kein Ton!
) Bussal witch
Dezember 12, 2007 at 9:12
Worte…können ehrlich,gemein,gelogen…sein
welche Worte wollen wir hören?-und von wem?
Leider hören wir zu selten die „richtigen“ Worte von den „richtigen“ Menschen!
April 3, 2008 at 7:08
hi du. ich lechze nach lyrik-nachschub…
bu ag